teilnehmerfeedback

Teilnehmerberichte und Feedback

 

Teilnahme am Jahrestraining KUNST 2015
Im Sommer 2014 hatte ich einen 1 wöchigen Portrait-Sommerakademie-Kurs bei Nushin gemacht und startete dann im Herbst mit einem Aktkurs bei ihr im „Kleinen Kunstatelier“ in Moorburg.
Ich hatte vorher mehrere Kurse bei Hinrich Schüler besucht.  Am Ende eines 1 wöchigen intensiv-Kurses, sagte er mir, wenn ich weiter kommen will, muss ich noch mal ganz von vorne beginnen und die Basics trainieren, wie Zeichnen, Perspektive, Licht und Schatten, Akt. Und wenn ich dann noch besser werden möchte, würde es sicher helfen, Aquarell zu erlernen um dann auch mit den Acrylfarben das Lasieren zu perfektionieren.
Das war der Anlass, dass ich mich Anfang 2015 nach einer Ausbildung umgesehen habe.  Ich wollte kein Studium, nichts was mich jeden Tag bindet, denn ich wollte parallel weiterhin meine Kurse an der Schule geben.
Nushin und ich haben dann überlegt, wie meine Ausbildung aussehen könnte. Wir haben uns geeinigt auf 1 mal wöchentlich Gruppenunterricht und 1 mal wöchentlich Einzel. Im Einzel würde ich konkrete Aufgaben bzw. Übungen für die Woche bekommen.  Ja, und so habe ich im März 2015 mit meinem Intensiv-Jahrestraining bei ihr begonnen.


In der Gruppe ging es weiter mit Akt und Portrait, mit und ohne Model, in verschiedenen Techniken. Bald habe ich mich dann auf Hände spezialisiert, die für mich besonders reizvoll waren. Zuerst war es mir unangenehm mir die Modelle so genau anzusehen. Aber mit der Zeit habe ich meine Scham überwunden und bin mutiger geworden. Ich bin dankbar dafür, das Nushin mich quasi gezwungen hat, das mit zu machen. Ich weiß, dass dadurch auch das genaue Hinsehen sehr stark geübt wird. Aber meine Scheu mir so ein Aktbild hinzuhängen, habe ich bis heute nicht überwunden. Die liegen alle in einer großen Schublade.


In den Einzelaufgaben ging es anfangs darum, das Zeichnen zu erlernen. Texturen und Strukturen. Immer wieder Gegenstände zu zeichnen mit Bleistift, Buntstift oder Kohle. Dann kam die Perspektive hinzu und die hat mir wirklich viele Probleme gemacht. Ich, als Mathematikerin wollte das alles ganz genau verstehen.
Begonnen hat es mit Regalen in Zimmerecken, Durchblicken durch offene Zimmertüren, der Konstruktion von Innenräumen mit Möbeln und Leuchten, dann Straßenecken und Kreuzungen. Das schwierigste für mich war aber einen  Bücherstapel perspektivisch richtig zu konstruieren und dann in Acryl umzusetzen. Das Bild gefällt mir immer noch sehr gut. Es bleibt bestimmt eines meiner Lieblingsbilder aus dieser Zeit.
Ein schwieriges Thema ist die Bildkomposition. Auch hierzu habe ich viele Übungen gemacht. Aber ich glaube da hört man nie auf zu lernen.  Ja, und dann habe ich mich an die Aquarell - Farben getraut. Nicht einfach für mich. Geduld ist nicht meine Stärke. Bald habe ich dann festgestellt, dass mich Aquarell irgendwie beruhigt. Es ist so wie meditieren. Dagegen empfinde ich das Malen und spachteln mit den Acrylfarben eher als Kraftakt.
Am Ende habe ich mich dann wieder auf das Thema Portrait fokussiert, weil ich an einem Buch mit dem Thema „Starke Frauen“ arbeite. Dafür male ich Portraits von den Frauen. Das genaue Hinsehen habe ich gelernt. Viele Probleme hatte ich mit dem Mund. Ja, und dann die Haare. Wie malt man Haare malerisch?  Auch die Augen so ganz richtig zu malen, ist nicht einfach und dann noch mit Aquarell, wo man so schlecht korrigieren kann und die Farben schnell tot gemalt sind. Echt nicht einfach…..aber irgendwann habe ich es dann verstanden.

Dann habe ich auch mich selber noch einmal gemalt und bewusst das gleiche Foto als Basis genommen, das ich auch schon in 2014 benutzt hatte. Es ist so verblüffend, wieviel ich „damals“ falsch gemacht habe, oder besser gesagt, wieviel ich in dem einem Jahr Training hinzugelernt habe. Ich höre von allen meinen Freunden, dass sie nie gedacht hätten, dass ich so schnell so gut werden würde.
Es hat viel Disziplin gebraucht, mich immer wieder selber zu motovieren und zu üben, fast jeden Tag. Aber es hat sich auf jeden Fall gelohnt und ich würde es wieder so machen. Ich glaube inzwischen auch, dass Kunst zu einem großen Teil Handwerk ist und ein Handwerk kann man nur durch üben erlernen. Ich bin Nushin für ihre Geduld dankbar und ich hoffe wir werden lange Freunde bleiben.

Karin Dürmeyer

(Jahrestraining KUNST, Aktkurs, Sommerakademie Goslar)

 

 

 Liebe Nushin, ich habe mit viel Freude an deinen Workshops teilgenommen, die gut vorbereitet waren und gutes Wissen vermittelt haben. Für die Zukunft wünsche ich Dir alles Gute.


Marianne

(Aktworkshops, Malerei)


 

An Nushin schätze ich besonders, dass sie die Kursteilnehmer ganz individuell begleitet. Das heißt, sie berücksichtigt die unterschiedlichen Kenntnisse und Fähigkeiten ihrer Kunstschüler. Und überaus erstaunlich finde ich ihre Gabe sich in jede Arbeit einzusehen und gemeinsam mit der Teilnehmerin kleine Änderungen oder das weitere Vorgehen zu besprechen.

Sehr angenehm finde ich, dass Nushin niemals ihre Ideen aufdrängt sondern vorsichtig die individuellen Ideen der Teilnehmer ertastet. Außerdem ist sie immer gut vorbereitet, flexibel und wird euch sicher in euren Wünschen entgegenkommen.


Nushin, ich wünsche Dir alles Gute und freue mich auf ein Wiedersehen!

Renate Backsmann

(Modellierworkshops, Akt und Portrait)



 

Liebe Nushin, du hast mich auf dem eigenen Weg begleiten können, weil du in so vielen Bereichen zu Hause bist. So war es mir möglich auf die Suche nach einem eigenen Ansatz zu gehen - gleichgültig ob es um Acrylmalerei, Skulptur oder einen eher wilden Ansatz ging - du konntest stets weiter helfen. Aber du hast nicht einfach nur wertvolle Hinweise und kleine Korrekturen geliefert, sondern verfügtest auch über die nötige Empathie, um zu wissen, was mich gerade persönlich weiter brachte.
 

Mathias Will, www.wolkenunddreck.de

(fortlaufender Abendkurs Malerei und Skulptur, Aktworkshop)


 

Liebe Nushin, wir haben uns 2007 bei der Auswahl der Dozenten zum Norderstedter Kunstsommer kennengelernt - Du wurdest mir empfohlen "die kann Das" und Du hast es gekonnt. Alle Teilnehmer waren begeistert, Du hast jeden dort abgeholt, wo er sich gerade befand und Mut gemacht. Die Gruppe unter Deiner Leitung hat umwerfende Ergebnisse hervorgebracht. Norderstedt ist Dir treu geblieben, inzwischen fehlen Deine Kurse in keinen Semester von Malimu. Du unterichtest in den unterschiedlichsten Techniken vom Zeichnen, Malen und Keramik und das Alles mit großem Engagement. Wir hoffen, dass Du uns erhalten bleibst und hin und wieder den Weg nach Norderstedt findest.

Liebe Grüße, Gudrun Pöpperling

(Norderstedter Kunstsommer 2007)

Liebe Nushin, meine Vorgänger im Amt hatten dich für unseren ersten Norderstedter Kunssommer 2007 gewonnen. "Aktstudien in Zeichnung und Maleriei und freie plastische Umsetzung in Ton" war ein voller Erfolg. Alle unsere Keramiker wurden freiwillig dazu gebracht sich auf Aktzeichnung einzulassen. Die keramischen Ergebnisse waren dann auch toll. Und du hattest so ein gutes Händchen auch den einzigen Mann zwischen Akt und den vielen Frauen zu integrieren. Es folgten darauf viele Workshops bei dem Malimu Kulturverein, die du in diesem Bereich angeboten hast und die regelmäßig gut besucht waren. Ob plastisches Arbeiten mit Ton oder zeichnerische Grundlagen, stets waren die Kursteilnehmer freudig dabei und die Ergebnisse überstiegen die vorheriegen Erwartungen. Die Arbeit mit dem Modell war stets locker und fast musisch. Wir hoffen auf ein zweites Standbein in Norderstedt und wünschen alles Gute.


Viele Grüße,

Manfred Thiel

Malimu Kulturverein e.V.

1.Vorsitzender

(Modellierworkshops, Akt und Portrait, Norderstedter Kunstsommer 2007)